Bauunter­nehmen & Architekt

Das Bauunternehmen

Die Köster GmbH ist einer der führenden Anbieter der Bauindustrie in Deutschland in den Bereichen Hoch- und Tiefbau. Im Jahr 1938 gegründet, ist die Köster GmbH mit Sitz in Osnabrück Teil der deutschlandweit tätigen Köster-Gruppe, die mit mehr als 1.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 2016 einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro erzielte.

Für die Köster GmbH ist die Realisierung von Sportstätten, die auch in der ersten Liga Maßstäbe setzen, kein Neuland. So modernisierte und erweiterte sie bereits – oftmals wie jetzt in Freiburg in Zusammenarbeit mit der HPP Architekten GmbH – die BayArena in Leverkusen bei laufendem Spielbetrieb, erstellte die Volkswagen-Arena in Wolfsburg und den Ausbau der Nord- und Südtribüne des Signal-Iduna-Parks in Dortmund.

„Wir freuen uns, dass der vorgestellte Entwurf den Verein und die Stadt überzeugte und dass wir wieder einmal ein Fußballstadion für einen Erstligisten bauen dürfen.“, so Claude-Patrick Jeutter, zuständiger Geschäftsführer der Köster GmbH. „Bei der nun anstehenden Umsetzung legen wir als Totalübernehmer größten Wert auf den fairen Dialog zwischen allen am Bau Beteiligten. Dies ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die geforderten Qualitäten zu erreichen“, so Claude-Patrick Jeutter weiter. „Dabei verfolgen wir nicht nur eine technisch perfekte Fertigstellung, sondern auch eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Immobilie.“

Das Architekturbüro

Die HPP Architekten GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf realisiert seit mehr als 80 Jahren im In- und Ausland anspruchsvolle Bauaufgaben unterschiedlicher Art und Größe. Mit Projekten wie dem Dreischeibenhaus in Düsseldorf, der Sanierung des Leipziger Hauptbahnhofes und der Arena „AufSchalke“ erhielt HPP internationale Anerkennung. Sportbauten spielen eine wichtige Rolle im Portfolio, der Fußball ist allseits präsent. HPP realisierte, sanierte und erweiterte mehrere Stadien und auch das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund entstand nach ihren Plänen.

Den Leitgedanken des Entwurfes beschreibt der bei HPP Architekten für das Projekt verantwortliche Antonino Vultaggio: „Er basiert auf der architektonischen Formulierung eines identitätsstiftenden Baukörpers bestehend aus einer oktogonalen Grundform und eines orthogonalen Daches. Im Zusammenspiel mit den diagonalen Zugstützen entsteht ein dynamisches Erscheinungsbild sowie repräsentative und überdachte Zugangsräume an den Ecken. Der Bezug zum Stadioninnenraum wird bereits beim Betreten der Eingangsbereiche und der Promenade erlebbar, was die Vorfreude auf das Geschehen steigert und dazu einlädt, frühzeitig Teil des Geschehens zu werden. Die hieraus entstehende klare Formensprache schafft mit der als langsam ansteigendem Hügel modellierten Landschaft eine archetypische Grundform die von weitem als Ort des Fußballs erlebbar und von allen Seiten her barrierefrei erschließbar ist.“