Die Bauarbeiten für das neue SC-Stadion laufen auf Hochtouren – das betrifft die Arbeiten im Bereich des Straßenbaus und der Außenanlagen, die Erweiterung der Stadtbahn Messe und auch den Stadionbau selbst.

Mit der Fertigstellung der neuen Fuß- und Radwegbrücke entlang der Granadaallee über der neuen Zufahrtstraße (Suwonallee) ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die neue Brücke ermöglicht Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden kreuzungsfrei die Suwonallee zu überqueren und bietet ihnen gleichzeitig einen Zugang auf das Stadiongelände.

Das Brückenwerk mit seiner Stahlbogen-Konstruktion fügt sich hervorragend in das Stadt- und Landschaftsbild ein. Die Brücke ist knapp 34 Meter lang, 21 Tonnen schwer und bietet mit einer Breite von 2,50 Metern genügend Raum für einen ungehinderten Verkehr in beide Richtungen. Die Baukosten liegen bei rund 500.000 Euro.

Die Umleitung durch den Mooswald ist ab sofort aufgehoben und der Radweg entlang der Granadaallee nun wieder durchgängig befahrbar. Die Zeit der Sperrung wurde zudem genutzt, um auf dem Abschnitt zwischen Elsässer Straße und Hermann-Mitsch-Straße (IKEA) den Feinbelag zu erneuern.

Auch sonst schreiten die Erschließungsarbeiten für das neue Stadionareal planmäßig voran. Die Stützwände entlang der Granadaallee und der Suwonallee sind bereits fertiggestellt, die Arbeiten für die Planstraße Nord/West (zukünftig Achim-Stocker-Straße) laufen noch bis Ende des Jahres. Die Fertigstellung der Suwonallee ist bis Juli 2020 geplant. Parallel werden die ersten Parkplätze errichtet und Fahrradabstellanlagen aufgestellt.

Da für die Abbiegespuren von der Granadaallee in die Suwonallee ausreichend Platz benötigt wird und sich diese im Einschnittsbereich des Wolfsbucks befinden, war die Errichtung der oben genannten Stützwände nötig. Mit Hilfe der Stützwände konnte auch der Eingriff in den Wald und in den Müllberg so gering wie möglich gehalten werden. Und dieser Eingriff lief unproblematischer als gedacht, da der allergrößte Teil des abgetragenen Materials aufbereitet und wieder eingebaut werden konnte. Nur rund 10 Prozent der Erdmasse aus dem Wolfsbuck mussten auf eine Deponie gebracht werden. „Das ist ein hervorragendes Beispiel für nachhaltiges Baustellen- und Bodenmanagement. Auf diese Weise konnte überflüssiger Verkehr und auch Kosten für die Entsorgung gespart werden“, so Baubürgermeister Martin Haag.

Auch die Arbeiten für den Stadionkörper gehen gut voran. Die Roharbeiten am Hauptgebäude sind inzwischen weitgehend abgeschlossen – hier findet bereits der Innenausbau (unter anderem Estrich, Innenputz und haustechnische Installationen) statt. Die mächtigen Stützen für die Tribünen sind vollständig errichtet und die Tribünensitzstufen sind bereits größtenteils eingebaut. Die Dachabdichtung des Hauptgebäudes hat bereits begonnen und Anfang des nächsten Jahres wird dann das Stahldachtragwerk über den Tribünen errichtet. Daneben schreiten auch die Arbeiten auf den Außenanlagen rund um das neue Stadion zügig voran. Neben den Arbeiten für die Parkplätze wird auch der Bau der Trainingsplätze bereits vorbereitet.

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