Dritte Sitzung des Nachbarschaftsforums zum neuen SC-Stadion:

Erschließungsarbeiten sind in vollem Gange – auch der Stadionbau geht gut voran

Anlieger, Betriebe und Bürgervereine werden regelmäßig über den Stand der Bauarbeiten informiert

In der gestrigen Sitzung des Nachbarschaftsforums haben Vertreter der Stadtverwaltung, des Sportclubs und des Bauunternehmens Köster über den aktuellen Projektstand der Stadionbaustelle informiert.

Die Erschließungsarbeiten für das neue Stadionareal schreiten planmäßig voran. Die Stützwände entlang der Granadaallee und der Planstraße Ost (zukünftig Suwonallee) sind bereits fertiggestellt, die Arbeiten für die Planstraße Nord/West (zukünftig Achim-Stocker-Straße) laufen noch bis Ende des Jahres. Die Fertigstellung der Suwonallee ist bis Juli 2020 geplant.
Bereits Mitte Dezember soll die die neue Fuß- und Radwegbrücke entlang der Granadaallee für den Verkehr freigegeben werden. Parallel werden die ersten Parkplätze errichtet und Fahrradabstellanlagen aufgestellt.

Auch die Arbeiten für den Stadionkörper gehen gut voran. Die Roharbeiten am Hauptgebäude sind inzwischen weitgehend abgeschlossen – hier findet bereits der Innenausbau (unter anderem Estrich, Innenputz und haustechnische Installationen) statt. Die mächtigen Stützen für die Tribünen sind vollständig errichtet und die Tribünensitzstufen sind bereits größtenteils eingebaut. Jetzt im Dezember beginnt die Dachabdichtung des Hauptgebäudes und Anfang des nächsten Jahres wird dann das Stahldachtragwerk über den Tribünen errichtet. Daneben schreiten auch die Arbeiten auf den Außenanlagen rund um das neue Stadion zügig voran. Neben den Arbeiten für die Parkplätze wird auch der Bau der Trainingsplätze bereits vorbereitet.

Darüber hinaus wurde der aktuelle Stand des geplanten Anliegerverkehrskonzeptes vorgestellt. Unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner und auch Gewerbetreibenden des Mooswaldes wird derzeit ein Konzept erarbeitet, um die verkehr-liche Belastung im Mooswald so gering wie möglich zu halten, sogenannte „Fremdparker“ zu vermeiden und gleichzeitig die Erreichbarkeit von Gewerbe und Wohnungen auch während der Fußballspiele sicherzustellen. Neben Anregungen aus dem Mooswald fließen auch die Erfahrungen am bisherigen Stadion-Standort an der Schwarzwaldstraße, anderen Bundesligastandorten und von Großkonzerten auf dem Messegelände in das Konzept ein.

Im Frühjahr nächsten Jahres soll das Anliegerverkehrskonzept stehen und wird dann auch öffentlich gemacht.

Hintergrund des Nachbarschaftsforums:

Nachdem in den vergangenen drei Jahren regelmäßig ein „Begleitforum“ zum neuen SC Stadion getagt hat, um Vertreterinnen und Vertreter der gesamten Stadtgesellschaft (Anlieger, Bürger-vereine, Bürgerinitiativen, Verbände und verschiedene Interessensgruppen wie z.B. Vertreterinnen und Vertreter der Jugend, der Senioren, der Behinderten, der Fans usw.) über die Stadionplanungen zu informieren, tagt seit Anfang des Jahres – während der Bauphase – regelmäßig ein sogenanntes „Nachbarschaftsforum“. Dazu gehören die unmittelbaren Nachbarn des Stadionstandortes, insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtteile Mooswald, Landwasser, Brühl-Beurbarung und Betzenhausen-Bischofslinde sowie der im Industriegebiet Nord ansässigen Betriebe, der Universität, der Bauverwaltung des Landes sowie der Messe Freiburg. Informiert wird über den Bau des Stadions selbst sowie über die in dessen Umfeld laufenden Großbaustellen wie z.B. Universitätserweiterung, Breisacher Bahn und Stadtbahn Messe.

Neben einem gezielten Informationsaustausch und der Erläuterung anstehender Bauabläufe geht es im Nachbarschaftsforum insbesondere darum, einen direkten Kontakt zwischen der betroffenen Nachbarschaft und den für den Bau verantwortlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zu ermöglichen.

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